Internationales Frauenfahrradprojekt der RAA Leipzig

Dabei stellte rad3 ein Bakfiets zur Verfügung, um die Kinder der Teilnehmerinnen mit transportieren zu können und trug so bei zu einem gelungenen Tag und einem schönen Abschluss. Dafür danken wir herzlich.” – Bea Löw und Nadine Renkel, RAA Leipzig

Die RAA Leipzig e.V. ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes von Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie. In Leipzig gibt es sie seit 1993.

Frauenarbeit mit Migrantinnen findet seit mehreren Jahren bei der Kontakt- und Beratungsstelle SALVE in Lindenau (gehört auch zur RAA)  statt und innerhalb einer dieser Gruppen wurde die Idee geboren, einen Frauenfahrradkurs zu starten. Die Frauen hatten in ihren Heimatländern nicht Fahrrad fahren gelernt, entweder weil es direkt verboten war oder auch, weil es einfach unüblich ist. Hier in Deutschland sehen sie, wie das Fahrrad als normales Verkehrsmittel dient und die Bewegungsspielräume erhöht und unabhängig macht. So startete eine erste Gruppe 2012. In 2013 werden zwei Gruppen angeboten und wir hoffen, dass wir dieses Angebot verstetigen können und finanzielle Mittel dafür finden.

Frauenfahrradprojekt 02


Leipziger Internet Zeitung: “rad3 macht Lust aufs Lastfahrrad”

Der Bericht der Leipziger Internet Zeitung über rad3.de hat uns sehr erfreut, zumal hier noch richtiger Journalismus mit Notizblock gemacht wird, wodurch dieser interessante Artikel entstand:

“… Zu transportieren gibt es auch heutzutage in Großstädten vieles, was nicht in den Fahrradkorb oder in zwei Einkaufstaschen passt: Kleinkinder, den Servicekoffer eines Handwerkers, Promo-Material oder die obligatorischen zwei bis sechs Getränkekisten. Gerade im Vergleich zum gelegentlich genutzten Auto in Eigenbesitz seien Lasträder sehr günstig. „Carsharing-Nutzer sind oft auch Lastrad-Nutzer“, nennt Poscher eine Zielgruppe.

„… Wie das geht, kann man sich in Kopenhagen und Amsterdam anschauen, dort spielen Transporträder eine ganz alltägliche Rolle und sind nicht mehr wegzudenken“, verweist Poscher auf eine stärker fahrrad- und lastradbasierte Großstadtmobilität.
… “

l-iz.de_rad3_20120805.pdf


rad3 Gründungsmitglied der European Cycle Logistics Federation

Mit dem Fahrrad wird nicht nur in die Schule oder zur Arbeit gefahren, es kann auch zum Arbeitsgerät an sich werden. Für viele Firmen in Europa ist dies schon seit einigen Jahren Realtität, nun hat sich am vergangenen Wochenende eine Lobbyorganisation von Transportradnutzern und -anbietern gegründet, die das Fahrrad im Bereich Logistik und Dienstleistungen vorantreiben wird.


Präsentation von Lastenfahrrädern in Kooperation mit Selbstnutzer

Selbstnutzer organisiert und moderiert Baugruppen von Menschen in Leipzig, die sich gemeinsam Wohneigentum schaffen. Wohnprojekte und Hausgemeinschaften sind ein hervorragender Standort für gemeinsam genutzte Transporträder.

Die gemeinschaftliche Nutzung von Lasten-Fahrrädern ist eine sinnvolle Ergänzung zum CarSharing,
da dies für Kurzstrecken, z.B. zum Einkauf beim Discounter oder Transport von Kleinkindern zum
Kindergarten, günstiger ist. Bei dem geplanten Mehrfamilienhaus an der Ecke Biedermannstr./
Leopoldstraße sollen im Rahmen eines umweltfreundlichen Mobilitätskonzeptes neben dem CarSharing
auch von Anfang an zwei gemeinschaftlich genutzte Lastenfahrräder eingeplant werden.
Selbstnutzer.de

Wir von rad3 stellen einige unserer Modelle vor und beraten bei der Auswahl und Konzeption von privaten Sharing Modellen für Transporträder in Haus oder Nachbarschaft. Wer die neu eingetroffenen Modelle von bakfiets probefahren möchte ist – auch unabhängig von selbstnutzer Projekten – zum Treffpunkt in Connewitz willkommen.

Selbstnutzer-Sondernewsletter_13.06.2012.pdf


Stadtradeln Abschlussaktion & CycleChic Ausstellung

Abradeln mit CycleChic: Gemeinsame Radtour zum Ende des Stadtradelns 2012

  • Cycle Chic Fotoausstellung
  • Cycle Chic Buchpräsentation
  • Musik
  • Veganes Essen von den Stadtteilengeln (aus der Georg Schwarz Str. 10)

 

Samstag 23. Jun 2012, 17:00 Marktplatz (Altes Rathaus)

ADFC LeipzigÖkolöwe – Umweltbund Leipzig, rad3 und Retrovelo laden zu einer gemeinsamen Radtour am Ende des Stadtradelns ein.

Die Tour startet am Samstag um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus auf dem Markt in der Leipziger Innenstadt und wird dann durch den Leipziger Westen führen.

Ende der Tour ist die Erich-Köhn-Straße 63 b, wo rad3 die Ausstellung “CycleChic” eröffnet. Die Radtour selbst steht unter dem Motto “CycleChic”.

CycleChic? Zieht einfach Kleidung an, die ihr gerne zum radfahren anzieht und die euch gefällt.

Stadradeln 01


Eröffnung von rad3 – dem Laden für Lastenräder in Leipzig

Samstag 30.6.2012, 10:00 – 15:00

* Probefahren der Transporträder

* Fotoausstellung Cycle Chic

* rad:bar

* Kaffee und Kuchen

* Tretmusik – Teste wie viel Watt du treten kannst und wie laut die Musik damit wird.

Treten & Tanzen ab 15:00

Gegen 15:00 kommt das TweedPicNic zu uns. Wir laden ein, mit Triporteur Soundsystem und rad:bar bei dieser Tret- und Tanz-Tour durch den Leipziger Westen mitzufahren.


Leipziger Volkszeitung: Dramatische Veränderungen

Durch die Diskussionsveranstaltung von IHK zu Leipzig, Europahaus und AGIL wurde auch die Leipziger Volkszeitung auf uns aufmerksam und brachte im Lokalteil einen Bericht über die Veranstaltung und die Pläne von rad3.

EU-Experte empfiehlt Leipzig ein Umsteuern in der Verkehrspolitik / Unternehmer will Lastenfahrräder anbieten
Was Leipzig von anderen europäischen Städten für seine Verkehrspolitik lernen kann, haben die Handwerkskammer zu Leipzig, die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie das Europa-Haus Leipzig ausgelotet. Zahlreiche Experten wurden dazu ins Ariowitsch-Haus eingeladen – darunter Siegfried Rupprecht, der über langjährige Erfahrung in der nachhaltigen Verkehrs- und Stadtentwicklung sowie in Sozial- und Wirtschaftspolitik verfügt.
Rupprecht, der auch regelmäßig von mehreren Generaldirektionen der Europäischen Kommission als ein unabhängiger Prüfer und Gutachter angefordert wird, um die Qualität von EU-Projekten in ganz Europa zu prüfen, korrigierte zahlreiche Denkansätze. Politiker hätten bei der Verkehrspolitik viel größere Handlungsspielräume als angenommen, sagte er. “Wer eine Stadt für Autos plant, der bekommt Autos in die Stadt. Wer eine für Fahrradfahrer und Fußgänger plant, der bekommt Fahrradfahrer und Fußgänger.”
Umsatzuntersuchungen in Münster hätten ergeben, dass Fußgänger über den Monat gerechnet den Innenstadtgeschäften viel höhere Umsätze bescheren als Autofahrer. Denn Fußgänger würden viel häufiger einkaufen und Autofahrer deutlich mehr Geld in Supermärkten am Stadtrand lassen. Und die meisten ansiedlungswilligen Unternehmen würden inzwischen Städte auswählen, in denen der Autoverkehr nicht so stark ist. Denn Städte mit hoher Lebensqualität seien für qualifizierte Arbeitskräfte deutlich attraktiver. Laut Modellrechnungen werde der Güterverkehr bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent wachsen, wenn nichts dagegen unternommen wird. Der Personenverkehr steige um 50 Prozent an; die Staukosten ebenfalls um 50 Prozent auf dann 200 Milliarden Euro jährlich. Immer mehr Bürger würden gegen diese Entwicklung aufbegehren. “Auch in Leipzig werden dramatische Veränderungen nötig sein”, so Rupprecht. Das Fahrrad sei “das nachhaltigste Verkehrsmittel, das es gibt”.
Alexander John vom Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club Leipzig (ADFC) berichtete, dass die hohen Treibstoffpreise das Lastenfahrrad zunehmend interessant machen. Es gebe in Deutschland schon drei Städte, in denen Handwerker ihre Wege mit Lastenrädern zurücklegen. Sie würden “von einer ganz anderen Wahrnehmung” profitieren, keine Parkprobleme mehr haben und ihre Ziele besser erreichen.
In Leipzig will der Unternehmer Eric Poscher mit einem Team ab Juni Lastenfahrräder anbieten. Handwerker würden nur zu Beginn einer Baustelle viel Material mit dem Auto transportieren – dann aber nur noch mit wenig Material und Handwerkszeug unterwegs sein, sagte er in der Runde. Dafür seien moderne Lastenräder – auch mit Elektroantrieb – geeignet. Poscher will Handwerkern einen Mobilitätsmix sowie speziell konstruierte Lastenräder anbieten.
Vertreter der Leipziger Wirtschaftsverbände pochten darauf, das die Stadt den Unternehmen keinen Mobilitätsmix vorschreiben sollte. Jeder müsse die Freiheit haben, dass für sich und seine Mitarbeiter beste Fortbewegungsmittel zu wählen, hieß es. Andreas Tappert

2012-05-12_LVZ_Verkehrspolitik.pdf


rad3.de am Georg Schwarz Straßen Fest, 12. Mai 13-18 Uhr

Kommenden Samstag sind wir mit einigen Transporträdern und mit der rad:bar am Georg Schwarz Straßen Fest mit dabei.

Zum Probefahren stehen u.a. auch das Prana von Velonom und das iBullit von urban-e zur Verfügung. Die rad:bar wird regional produzierte Säfte servieren und wir freuen uns über Ihren Besuch am Fest und ein lauschiges Fest bei sommerlichem Wetter. Anschließend gibt es Kultur & Konzerte, mehr Infos unter folgendem Link: Georg Schwarz Straßen Fest